Yoga für Anfänger (2)

By 14. Juni 2016lese-ecke

Schulterbrücke in 3 Stufen

Anmerkung: Als Anfänger hat man oft schon genug zu tun, die Bewegungen langsam auszuführen und dann auch noch zu spüren, was man spürt. Würde man dazu noch versuchen, Bewegung & Atmung zu kombinieren, wäre man schnell überfordert. Deshalb ist anfangs erstmal wichtig DASS man atmet. Weder vor lauter Konzentration die Luft anhalten, noch stossweises Atmen sind sinnvoll. Auch wenn es manchem schwer fällt: einfach entspannt durch die Nase atmen.

 

Stufe 1: Rückenlage, Beine sind aufgestellt, die Fersen zeigen zum Po. Mit dem Ausatmen ziehen Sie den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule, der untere Rücke legt sich fest auf die Yogamatte, so dass zwischen die beiden kein Blatt mehr passt. Mit dem Einatmen kommen Sie erst in die Ausgangslage zurück und wölben den Rücken dann in einen sanften Bogen (man könnte auch sagen, ins Hohlkreuz). Zwischen Yogamatte und Rücken kann man eine Hand schieben. Bei dieser Übung nicht den Bauch, sondern das Becken bewegen. Sie wissen nicht wo das Becken ist?  Bei Google und Wikipedia werden Sie fündig.

Stufe 2: Wieder zieht mit dem Ausatmen der Bauchnabel Richtung Wirbelsäule und zusätzlich heben sich der Po und der untere Rücken von der Matte. Einatmend legen Sie sich langsam wieder ab.

Stufe 3: Ausatmend zieht der Bauchnabel Richtung Wirbelsäule, dann hebt sich der Po, der untere Rücken und dann der gesamte Rücken bis hoch zu den Schulterblättern von der Matte. Einatmend legen Sie die Wirbelsäule stückchenweise (Wirbel für Wirbel) wieder auf die Matte.

 

Alle Übungen, die hier beschrieben sind, sind Bestandteil unserer Yogastunden.Wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie unbedingt in Yogastunden gehen und sich die Basics praktisch zeigen lassen. Mit den Übungen 1+2 sind Sie als Anfänger bei regelmäßigem Üben auf alle Fälle einen Monat beschäftigt.

 

Wissen Sie eigentlich, dass Bauchtanz eine wunderbare Form von Wirbelsäulentraining ist? Also wenn Yoga „nicht Ihr Ding“ ist, Sie eine normale Rückenschule fad finden, dann besuchen Sie einfach mal ein paar Stunden Bauchtanz. Ihre Wirbelsäule freut sich!