Yoga für Anfänger (3)

By 27. Juli 2016lese-ecke

Ein einfacher kleiner Flow…

Als Flow bezeichnet man eine fließende Abfolge aneinandergereihter Übungen. Mit den meisten ist man als Anfänger noch etwas überfordert, aber es gibt einen, den ich in meinem Unterricht sowohl bei den Anfängern, als auch bei den fortgeschrittenen Yoginis einfließen lasse, einfach weil er langsam ausgeführt fast meditativ wirkt und dazu die Wirbelsäule jubeln lässt.

Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand, die Fußrücken liegen auf dem Boden – dann in den Katzenbuckel  – in den Pferderücken und zeitgleich die Zehen aufstellen – in den herabschauenden Hund – zurück in den Vierfüßlerstand – in die Demutshaltung.

Herabschauender Hund* – das sieht einfach ausgedrückt aus wie ein umgekehrtes „V“ – man kann den Begriff auch googeln…
Demutshaltung* – sieht aus wie die Gebetshaltung von Gläubigen in Moscheen

Zunächst übt man einfach nur die Abfolge der Übungen (den Flow). Wenn das in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann man in einem nächsten Schritt die Bewegungen mit der Atmung synchronisieren. Das heißt, Sie verbinden eine Bewegung entweder mit einem Einatmen oder einem Ausatmen. In der Position angekommen nehmen Sie 1-2 Atemzüge und bereiten sich auf die nächste Bewegung vor, die Sie wie beschrieben, wieder entweder mit einem Einatmen oder Ausatmen beginnen:

Vierfüßlerstand – mit dem Ausatmen (AA) in den Katzenbuckel — mit dem Einatmen (EA) in den Pferderücken und zeitgleich Zehen aufstellen – mit dem AA in den herabschauenden Hund – mit dem EA in den Vierfüßlerstand – mit dem AA in die Demutshaltung.

* Für die Feinheiten der einzelnen Übungen braucht es praktischen Unterricht. Alles was Sie hier in der Lese-Ecke finden, ist Bestandteil unserer Yogastunden und dient in erster Linie den entspannbar-Kunden als Gedächtnisstütze.